LogoDer Kunstliebhaber privat

An dieser Stelle finden Sie, für die die's interessiert, einige private und persönliche Informationen zum Kunstliebhaber, z.B. seine Hobbies, sowie Empfehlungen für das Sammeln von Kunstgegenständen, und für interessante Orte verschiedener Indianerstämme in Nordamerika, die sich zu besuchen lohnen.


Bild KunstliebhaberAllgemeine Daten ...

  • geboren: 1954
  • nicht verheiratet
  • 2 erwachsene Kinder
  • wohnhaft in: Wilhelmshaven
  • Beruf: Systemingenieur
  • Hobbies: Reisen, Natur, Kunst (wie man sieht), Sport (Tennis, Fussball, Volleyball), Musik, Theater, gutes Essen (Lieblingsküche: asiatisch, Sushi), interessante, aufgeschlossene und positiv denkende Menschen

 

Meine Sammelleidenschaft ...

begann in früher Kindheit. Als 10-Jähriger fing ich an, Briefmarken zu sammeln. Später kamen dekorative Porzellanteller, indianische Kunstgegenstände (s.u), Bilder und Skulpturen dazu. Im Laufe der vergangenen 35 Jahre ist eine umfangreiche Sammlung entstanden mit zwei Schwerpunkten:

  • indianische Kunstgegenstände aus Nordamerika und
  • Malereien und Kunstdrucke aus verschiedenen Ländern

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland nach langjähriger Auslandstätigkeit im April 2012 und dem Auspacken aller Kartons wurde klar, dass der Platz in meiner neuen Wohnung nicht ausreichen würde, um die Sammlung in dem bestehenden Umfang unterzubringen. Dies führte zu der Entscheidung, mich von einigen Stücken zu trennen.

 

Meine Faszination für die Indianer Nordamerikas ...

hat ihre Wurzeln ebenfalls in früher Kindheit. Wie für viele andere Jungen meiner Generation, in der Zeit vor CD-Playern, Internet und sozialen Netzwerken, war auch für mich neben Sport das Lesen von Büchern eine Lieblingsbeschäftigung. Bevorzugter Schriftsteller war Karl May, die Abenteuer seiner Helden Winnetou und Old Shatterhand zählten zu den bevorzugten Geschenken bei den verschiedensten Anlässen. In dieser Zeit entwickelte sich der Traum, einmal das Land der Mescalero Apachen, Kiowa und Sioux zu besuchen.

Im Herbst 1987 wurde der Traum Realität. Mein Arbeitgeber bot mir an, für ca. 3 Jahre an einem deutsch/amerikanischen Entwicklungsprojekt in Kalifornien teilzunehmen. Neben der Möglichkeit, die englische Sprache in Rekordzeit zu lernen, boten sich zahlreiche Gelegenheiten, Plätze zu besuchen, die mir aus den Büchern meiner Kindheit in Erinnerung geblieben waren. Auch wenn die Realität der Indianer in den Reservaten, die ich vorfand, nicht viel mit der Fiktion eines Karl May gemeinsam hatte, war ich in vieler Hinsicht fasziniert von dem, was ich sah: die Wärme und Gastfreundschaft, die viele Mitglieder der unterdrückten Völker mir, einem Weissen, entgegenbrachten, einige ihrer Sitten und Bräuche, an denen sie mich teilhaben liessen, und vor allem, die Vielzahl und Schönheit der Kunstgegenstände, die die verschiedenen Völker produzierten und zum Kauf anboten: Schmuck und Decken bei den Navajo, Kachinas bei den Hopi, Töpfereien der Pueplo Nationen Neu-Mexikos, u.v.a.m.. Ich fühlte mich wie das sprichwörtliche Kind im Süßwarenladen, und wußte gar nicht, wo ich mich zuerst bedienen sollte. Neben Reservaten, Geschäften und Galerien besuchte ich regelmässig auch Auktionen, wo mit etwas Glück auch ältere Artikel günstig ersteigert werden konnten.

Meine Sammlung wuchs sehr schnell. Anfangs achtete ich weniger darauf, was ich kaufte, solange es dekorativ war, und ich Räume und Wände meines Apartments damit füllen konnte. Als nach Ablauf der 3 Jahre das Angebot kam, meine Projekttätigkeit auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, brauchte ich nicht lange zu überlegen. In Kalifornien blieb ich bis 1994, dann zog das Projekt nach Arizona um und ich verlegte meinen Hausstand nach Tucson.

Wie viele Sammler wissen, steigen oft mit zunehmender Erfahrung auch die Ansprüche an die Sammelobjekte. Dies war bei mir nicht anders. Im Laufe der Zeit lernte ich viele Leute kennen und schätzen, die entweder selbst seit vielen Jahren sammelten oder als Händler mit spezieller Expertise ihr Geld verdienten. Die meisten dieser Gleichgesinnten waren gerne bereit, mir mit Empfehlungen und vielen guten Ratschlägen zu helfen, die Qualität meiner Sammlung zu verbessern. Ich lernte, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden (sehr wichtig für die Wertbeständigkeit von Sammelstücken) und änderte mein Kaufverhalten. Ich trennte mich von vielen Dingen, die ich in den ersten Jahren in Unkenntnis und Übereifer erworben hatte, und begann bei gleichbleibendem Budget weniger und dafür vielfach teurere (ja, Qualität hat ihren Preis) Artikel zu kaufen als am Anfang. Im April 2003 verliess ich aus privaten Gründen das Projekt und brachte meine Sammlung nach Deutschland.

Anfang 2007 wurde ich gebeten, das Projekt in Tucson noch einmal für 4 Jahre zu unterstützen. Nach meinem Umzug nach Arizona brach die alte Sammelleidenschaft wieder aus. Ich fand neue Freunde, neue Kontakte und viele zusätzliche, qualitativ hochwertige Sammelstücke. Im April 2012 kehrte ich - um weitere unvergessliche Erlebnisse reicher - zum zweiten Mal nach Deutschland zurück.

 

Meine Interesse an Gemälden ...

begann in Deutschland in den 80-iger Jahren mit dem Erwerb eines kleinen Ölgemäldes eines regional bekannten Malers an der Nordseeküste. Das kleine Bild blieb nicht lange alleine (auf der relativ großen Wand). In kurzer Zeit gesellten sich weitere Gemälde dazu. Ein neues, interessantes Sammelgebiet war geboren. Die bevorzugte Art der Darstellung ist figurativ (gegenständlich), abstrakte Bilder und Grafiken bilden die Ausnahmen. Zu den Themen gehören Landschaften, maritime Bilder, Strassenszenen, Portraits, Akte und Stilleben.


Meine "Galerie" in Tucson, Arizona in 2011

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Empfehlungen für das Sammeln von indianischen Kunstgegenständen

cecil picKachinas

Kachinas sind wahrlich faszinierende Kreaturen. Sie gehören zum spirituellen Leben der Hopi, Zuni und Apachen. Die bekanntesten Kachina - Schnitzer sind bei den Hopi zu finden, hier haben sie auch die längste Tradition. Seitdem die Kachina als beliebtes Objekt für Sammler weltweit entdeckt wurde, widmet sich eine zunehmende Zahl der Hopi dieser Kunst. Hierbei sind in den letzten Jahren spektakuläre Puppen entstanden. Wo früher eine mit einfachen Mitteln hergestellte grobe Silhouette als Körper diente, die mit Federn, Tierfell und Lederstücken dekoriert wurde, entstehen heute wahre Kunstwerke, die einschließlich aller dekorativen Elemente vollständig aus (Pappel)-Holz, in vielen Fällen aus einem einzigen Block hergestellt werden.

So unterschiedlich wie die Arten, Formen und Positionen (Haltungen) der Kachinas ist auch deren Qualität. Dabei sind neben der Größe, korrekte Proportionen, Detaillierungsgrad und Sauberkeit der Schnitzerei zu beachten. Dies führt zwangsläufig zu erheblichen Preisunterschieden. Ältere, weniger detaillierte Kachinas sind schon für wenige hundert Euro erhältlich, Puppen der Spitzenklasse von einem Top-Künstler, wie z.B. Cecil Calnimptewa (Bild) können leicht mehrere tausend Euro kosten, Spitzen-Kachinas erzielen sogar 5-stellige Preise.

Neben den Kachinas, die für den Sammlermarkt hergestellt werden, findet man manchmal auch alte, "echte" Kachinas. Das sind solche, die in einer Hopifamilie als spirituelles Symbol und bei der traditionellen Erziehung der Kinder Verwendung fanden. Diese, vielfach unscheinbar aussehenden Puppen sind aufgrund ihrer Authentizität sehr begehrt, und daher in aller Regel ebenfalls recht teuer. Eine dieser Kachinas ist auch in meinem Angebot zu finden.

Vorsicht mit Angeboten bei Ebay!

Hier werden auf dem deutschen Markt vielfach von der Navajo Nation angefertigte Kachina -ähnliche Puppen als Hopi Kachinas angeboten. Diese Puppen sind KEINE Kachinas. Sie werden als Billigware unter Benutzung von Leder, Tierfellen, Muscheln, Glasperlen und anderen Materialien in großer Stückzahl produziert, und an vielen Strassenständen in Arizona, Utah, Colorado verkauft.

Hopi Kachina für den Sammlermarkt Gallery pic Gallery pic Eine "echte" Hopi Kachina

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